Stralsunder Wildcats - Volleyball Stralsund

Wildcats gelingt nach Fünf-Satz-Krimi der erhoffte Befreiungsschlag

Endlich. Am Samstag gelang den Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund in der 2. Bundesliga der erste, lang ersehnte, Sieg in diesem Jahr. Dies sorgte bei allen Beteiligten für große Erleichterung, da flossen nach dem letzten, spielentscheidenden Punkt zum 3:2-Erfolg sogar einige Tränen. Doch bis es soweit war, war es ein langer, harter Weg.
In der Diesterweg-Halle entwickelte sich vor 250 Zuschauern zunächst eine zerfahrene Partie. Der VC ging zwar mit 2:1 in Führung, lag kurze Zeit später mit 2:5 hinten. Trainer André Thiel nahm eine Auszeit. Kurz darauf machten seine Mädels aus einem 5:8-Rückstand ein 9:9-Unentschieden. Bis zum 12:12 gestalteten die Wildcats den ersten Satz dann ausgeglichen. Anschießend kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Die technische Auszeit bei 12:16-Rückstand kam da gerade recht. Leider lief es auch danach auf Seiten des Gastgebers nicht besser. Im Gegenteil, die Fehler häuften sich. Phasenweise standen sich die Wildkatzen selbst im Weg, rannten sich fast um. So hatten die Gäste leichtes Spiel, verwerteten ihren ersten Satzball nach 20 Minuten zum 25:17-Satzgewinn.
Noch wechselhafter ging es im zweiten Durchgang zu. Schwerin führte 3:1, dann Stralsund mit 7:6. Anschließend konterte der VC Olympia, ging mit 14:12 in Führung. Doch die Wildcats ließen sich nicht abschütteln, drehten den Satz erneut. Beim 18:15 für die Sund-Mädels nahmen die Gäste eine Auszeit - ohne Erfolg. Den ersten Satzball nutzte der Heim-Sechser zum 25:21. Erheblichen Anteil hieran hatte Swantje Basan, die einige Male überlegt den Ball übers Netz lupfte, überraschend für den Gegner, der mit einem Zuspiel rechnete.
Auch im dritten Satz wechselte die Führung ständig. Beim 16:16 egalisierten sich beide Seiten zum letzten Mal. Anschließend setzten sich die Nachwuchshoffnungen vorentscheidend ab, hatten nach 24 Minuten ihren ersten Satzball. Den nutzten sie zum 25:20.
Am längsten währte der vierte Durchgang. Hier erlebten die Fans ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer tollen Aufschlagserie von Anne Stuhr führten die Wildkatzen bereits mit 13:5, die Gäste waren völlig von der Rolle. Unerklärlich, warum der Satz dann doch noch fast kippte. Bis auf 20:21 kämpfte sich Schwerin heran. Das glückliche Ende hatten dann aber die Stralsunder Mädels, gewannen nach 27 Minuten den vierten Satz mit 25:21. Nach Sätzen stand es nun 2:2, der fünfte Durchgang musste die Entscheidung bringen. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung sorgte hier für helle Aufregung auf dem Feld und unter den Zuschauern. Beim Stand von 7:7 gab der erste Schiri zunächst den Punkt für die Gäste, revidierte diese Entscheidung aber nach kurzer Rücksprache mit dem 2. Referee.
Mit einer 8:7-Führung wurden dann letztmalig die Seiten gewechselt. Diese Führung gaben die Wildcats nun nicht mehr her. Ihren ersten Matchball nutzten sie zum umjubelten 15:9-Satzgewinn. Swantje Basan wurde anschließend zur wertvollsten Spielerin gewählt.
Ina Knodel (Ostsee-Zeitung)

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