Stralsunder Wildcats - Volleyball Stralsund

Wildcats lassen Halle beben

Stralsund. Stehende Ovationen minutenlang nach Ende der Begegnung - das hatten sich die Zweitliga-Volleyballerinnen des 1. VC Stralsund wahrlich verdient. In einem begeisternden und vor allem spannenden Spiel gewannen die Sund-Mädels am Ende mit 3:2 gegen die leicht favorisierten Gäste des TSV Bayer 04 Leverkusen.

 

Dabei trafen am Samstagnachmittag in der Diesterweg-Halle der aktuell Drittplatzierte der 2. Bundesliga Nord und der auf Platz zwei stehende TSV aufeinander. Das Top-Duell des Spieltages wollten sich weit über 400 Zuschauer nicht entgehen lassen, die offizielle Zahl von 415 bedeutete Saisonrekord.

Bereits im ersten Satz deutete sich die Gleichwertigkeit beider Teams ab. Lagen zunächst die Wildkatzen in Front (11:7), waren es beim 13:12 die Gäste. Die VC-Mädels ließen sich nicht beirren, spielten konzentriert weiter. Den zweiten Satzball nutzte der Heim-Sechser nach 25 Minuten zum 25:21-Satzgewinn.

Im zweiten Durchgang liefen die Wildcats schnell einem Rückstand hinterher. Nach dem 2:2-Ausgleich setzte sich der TSV, mit Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor in seinen Reihen, bis auf 9:4 ab. Größer wurde der Abstand nicht, entscheidend verkürzen konnten die VC-Damen zunächst aber auch nicht. Erst beim Punkt zum 22:20-Anschluss keimte noch einmal Hoffnung auf. Tolle Ballwechsel ließen die Fans jubeln - die Halle tobte. Nach 27 Minuten gewannen die Gäste den zweiten Satz doch noch mit 25:21.

Im dritten Abschnitt waren dann die Gastgeberinnen wieder am Zuge. Vom 4:4 setzten sich die Stralsunderinnen bis auf 18:11 ab. Nach 23 Minuten gewannen sie den dritten Satz mit 25:20. Der TSV Bayer 04 Leverkusen gab sich nicht geschlagen, spielte im vierten Abschnitt wieder ein wenig konzentrierter, führte zwischenzeitlich bereits mit 15:10. Doch die Wildkatzen, angetrieben vom begeisternd mitgehenden Publikum, verkürzten Punkt um Punkt, beim 20:20 war der Satz wieder offen. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns brachte die Gäste dann leicht in die Vorderhand, statt 21:21 stand es anschließend 20:22. Nach 29 Minuten besiegelte ein Aufschlag-Ass den vierten Satz, den die Gäste mit 25:23 gewannen. Somit musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen.

Hier ging es spannend weiter - 7:7, 10:10. Kapitänin Lene Scheuschner brachte ihr Team dann mit tollen Aufschlägen auf die Siegerstraße. Beim 14:11 der erste Matchball, beim 14:13 der dritte. Unter dem frenetischen Jubel der Fans gelang den VC-Damen nach 18 Minuten der entscheidende Punkt zum 15:13 Satzgewinn.

"Es freut mich natürlich, dass wir das heute so hingekriegt haben, das war schon ziemlich gut", freute sich Wildcats-Trainer André Thiel nach der Partie. "Leverkusen hat phasenweise sehr gut aufgeschlagen. Respekt an unsere Annahmeleute, die das super gelöst haben", lobte der Coach. Als wertvollste Spielerin wurde im Anschluss Anne Domroese ausgezeichnet.

Ina Knodel

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