Stralsunder Wildcats - Volleyball Stralsund

Wildcats punkten weiter

Volleyballerinnen in vier Sätzen erfolgreich gegen Münster
Stralsund. Souverän, wenn auch mit kurzer Schwächephase, haben sich die Wildcats in vier Sätzen (25:18, 25:16, 22:25, 25:19) auch den Sieg gegen den USC Münster geholt und damit ihren Tabellenplatz drei in der Zweiten Volleyball-Bundesliga weiter gefestigt.

 

Dabei ließen sie von Anfang an bei den 440 Zuschauern in der Diesterweg-Halle keine Zweifel aufkommen und übernahmen sofort die Führung. Zu diesem Zeitpunkt gelang es den Gästen nicht, mehr als zwei Punkte hintereinander zu erringen. Beim 8:4 hatten die Wildcats erstmals einen Vier-Punkte-Vorsprung, den sie auch über 16:12 und 20:16 zu verteidigen wussten. Zum Satzende drehten die Damen des Hauses nochmal auf und entschieden Runde eins mit 25:18 für sich.

Durchgang zwei zeigte ein Spiegelbild des ersten Satzes. Über 8:4 und 16:10 kamen die Stralsunderinnen hier auf einen 25:16-Endstand. Der erneute Seitenwechsel ließ genau diese Konstanz jedoch vermissen. Beim 2:5 eilten die Gäste zum ersten Mal auf drei Punkte davon. Zwar gelang der Ausgleich beim 6:6 und mit der 13:9-Führung schienen die Wildcats wieder in der Spur. Doch Münster meldete sich hier mit seinen gefürchteten Aufschlägen zurück. Nach dem 15:15 und 19:19 mussten die Thiel-Mädels diesen Satz mit 22:25 den Gästen überlassen.
Der vierte Durchgang sollte dann aber genügen, um eine Entscheidung zu bringen. Mit altem Biss schlugen sich die Stralsunderinnen zum 3:1, ließen dann aber immer wieder einen Ausgleich zu (4:4, 5:5, 6:6). Wirklich freigespielt hatten sich die Hausherrinnen erst beim 15:11 wieder. Den Gästeaufschlägen folglich mehr entgegengesetzt, konnten sie Münster über 20:16 bis zum 25:19 auf Distanz halten.
„Das war schon ein komisches Spiel“, meinte Wildcats-Trainer André Thiel. „Kompliment, dass die Mädels das noch so gut gemanagt haben. Die Außenangriffe hatten sie anfangs noch gut unter Kontrolle, am Ende nicht mehr so. Sie mussten in diesem tatsächlich mehr leisten“, so Thiel. „Wir werden im Training daraufhin arbeiten, dass sie bis zum Spiel gegen Dingden wieder freier werden.“
Für die Wildcats spielten: Melanie Horn, Carolin Schmidtke, Pia Schulte-Döinghaus, Tara Jenßen, Swantje Basan, Franziska Kühn, Nasrin Morgan, Lene Scheuschner, Sabrina Dommaschke, Anne Domroese, Lisa Schulmeister, Tanja Joachim

von Wenke Büssow-Krämer

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