Stralsunder Wildcats - Volleyball Stralsund

Jubel bei den Wildcats- Gewinn des Regionalpokals Nord

In einem denkbar knappen Finalspiel gegen den Liga-Konkurrenten Volleyball-Team Hamburg hat sich die Mannschaft um Kapitänin Lene Scheuschner am Sonntag den Sieg im Regionalpokal Nord erkämpft. Somit sind die Wildcats für die nächste Runde im DVV-Pokal qualifiziert.


Zunächst wurden in zwei Halbfinal-Spielen die Finalisten ermittelt. Hier siegte das Volleyball-Team Hamburg gegen den SV Warnemünde (Regionalliga) in 3:1 Sätzen und die Spielerinnen des 1.VC setzten sich souverän mit 3:0 gegen den Kieler TV (Regionalliga) durch. „Im Halbfinale konnten wir einige Dinge in unserem Spiel ausprobieren und gleichzeitig allen Spielerinnen Wettkampfpraxis geben. Der deutliche Erfolg zeigt die Ausgeglichenheit unseres Kaders.“, sagt Trainer André Thiel nach dem Halbfinale, der krankheitsbedingt auf Birte Kaschützke verzichten musste.
Das im Anschluss stattfindende Finale zwischen den beiden Bundesligisten entwickelte sich zu einem spannenden Volleyball-Krimi. Im ersten Satz starteten die Wildcats sehr konzentriert und mit starken Angriffsaktionen in das Spiel und konnten diesen Satz verdient mit 25:18 auf der Habenseite verbuchen. Im darauf folgenden Satz dreht sich das Blatt. Während den Stralsunderinnen viele kleine und unnötige Fehler unterliefen konnte Hamburg den Druck nun deutlich erhöhen. Somit ging der 2. Durchgang mit 25:16 an den Gegner. Die beiden darauf folgenden Sätze verliefen spiegelbildlich. Die Wildcats agierten im 3. Satz wieder konsequenter und zielstrebiger und entschieden diesen mit 25:18 für sich während im 4. Satz dieses gute Spielniveau wiederum nicht durchgehalten werden konnte und die Mannschaft ständig einem Punkterückstand hinterher lief. Ausschlaggebend war der hohe Angriffsdruck der Hamburgerinnen, auf den die VC-Spielerinnen oft nicht die passende Antwort finden konnten. Somit ging dieser Satz mit 25:22 an das Volleyball-Team aus Hamburg und der 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Lange Zeit sah es nach einem besseren Ende für die Hamburgerinnen aus, die über eine 8:5-Führung beim Seitenwechsel bis zum Stand von 13:11 immer die Nase vorn hatten. Doch zwei mutige und gut platzierte Aufschläge von Zuspielerin Svenja Enning sowie tolle Block- und Abwehraktionen brachten die Wende. Angespornt durch die 150 Fans konnten die Stralsunderinnen mit 15:13 ihren Pokaltriumph bejubeln. Trainer André Thiel war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Dass wir nach diesem langen Tag den 5.Satz nach dem 5:9-Rückstand noch drehen zeugt von großem Willen und einem gutem Selbstvertrauen. Davon sollte es nach dem Pokalsieg noch eine ordentliche Portion dazu geben. Wir blicken nun voller Vorfreude auf die nächste Pokalrunde.“ Diese bestreiten die Wildcats am 22. Oktober gegen den amtierenden Vizemeister Bayer 04 Leverkusen um den Einzug in das Pokal-Achtelfinale (15 Uhr Diesterweghalle). Bei einem weiteren Sieg erwartet man dann als Gegner niemand Geringeren als den USC Münster aus der 1.Bundesliga. Bis dahin stehen aber noch 2 wichtige Bundesliga-Partien gegen die DSHS Snowtrex Köln und VCO Schwerin an, bevor der Fokus wieder auf den Pokalwettbewerb gelegt wird.

Steffen Täubrich

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